Sorry, ...

... aber diese Seite wurde, weil es schnell gehen mußte und anderes dringlicher war, kurzerhand von der alten Homepage zusammen mit anderen “herausgetrennt” und hier eingefügt. So mich die Muse überkommt und ich Zeit finde, werde ich mich drum kümmern.

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Kurzportrait

Die Laterna Magika ist ein vom vorigen Pächter liebevoll eingerichtetes Speiselokal in dem Wiehremer Hinterhof, der auch unser neues Büro beherbergt. Es bietet bequem Platz für 20 bis 25 Leute und im Sommer ein lauschiges Plätzchen im Freien. Da das Büro, nach dem wir in erster Linie trachteten, nur im Doppelpack mit der Lokalität zu haben war, hat es uns, nach reiflicher Überlegung freilich, auch noch unter die Wirtsleute verschlagen. Allerdings mit eigenen Ideen und Konzepten.

Wir bieten unseren Gästen von 10 bis 22 Uhr reichlich Gelegenheit, sich ihrem leiblichen Wohl zu widmen. Neben einem täglich wechselnden Tagesessen (mittags von 12-14 Uhr, abends von 19-21 Uhr) bieten wir auch kleinere Speisen (Kuchen, Suppen, Sandwiches, …) und eine große Auswahl an Getränken. Bei der Gestaltung der Mahlzeiten achten wir darauf, im Falle eines fleischhaltigen Essen eine vegetarische Alternative anzubieten. Auch wenn unser Logo oben es anders suggeriert - wir sind davon überzeugt, daß es nicht immer mit Fleisch sein muß (was allzu oft nur ein Zeichen von Phantasielosigkeit und “Genußkonservatismus” ist) und setzen verstärkt auf pflanzliche Lebensmittel.

Und um keine Langeweile aufkommen zu lassen, werfen wir gerne einen Blick über den Tellerrand der heimischen Küche und erlauben uns, im kulinarischen Kulturschatz der Menschheit zu wildern. Schließlich macht man nur so Erfahrungen!

Wir verwenden vorzugsweise regionale und saisonale Erzeugnisse direkt vom Markt. Wo dies nicht möglich ist, achten wir auf die Produktions- und Handelsbedingungen. Dabei bevorzugen wir biologisch erzeugte und fair gehandelte Waren. Essen und Trinken (wie überhaupt jeder Konsum) hat seine gern verdrängte politisch-ökonomische Seite: Das Brot, das ich esse, macht einen anderen nicht satt. Wir wollen dem, was sich Weltmarkt nennt (und der unter Bedingungen produziert, die man sich nicht vorstellen mag), auch dadurch Rechnung tragen, daß wir 5% unseres Nettogewinns dahin gehend verwenden, dieses Verhältnis in Form von Spenden kritisch zu würdigen und solidarisch zu mildern.

Zur geistigen Rüstung halten wir auch diverse Zeitung, Zeitschriften und Bücher vor, die diesem Gesamtzusammenhang reflektieren.


Veranstaltungshinweis

Ein ungeduldiges Leben

Die radikale Linke im Frankreich der Nachkriegszeit

Am Beispiel der Autobiographie des libertären Leninisten Daniel Bensaïd

Daniel Bensaïd schildert in seiner politischen Biographie den Werdegang der Neuen Linken in Frankreich und Lateinamerika. Diese ging und geht ganz andere Wege als die deutsche Linke ‐ was das Buch jenseits des Biographischen zu einer erhellenden Lektüre macht.

Der Aktivist und Philosoph erzählt packend seinen politischen Werdegang, in dem sich Individuum und Kollektiv, Theorie und Praxis überschneiden, widersprechen und versöhnen. Das “Ich” und das “Wir”, die persönlichen und die geteilten Erfahrungen, zeugen von einem politischen Leben, das im Frankreich der 60er Jahre beginnt.

Die Jugend in einem von den Spanischen Republikanern geprägten Toulouse, der Beginn der 68er-Bewegung in der französischen Provinz und in Paris, die schmerzhafte Erfahrung der argentinischen Linken, die Neulektüre von Marx: Unterschiedlichste Facetten eines bewegten Lebens. Aus der Perspektive eines Akteurs blicken wir auf weltweite politische Ereignisse wie den Algerienkrieg und die antikoloniale Solidaritätsbewegung dagegen, die durch den Protest gegen den Vietnamkrieg weiter befeuert wurde. Daraus entstand in Frankreich eine Linke, die im Mai 1968 in Frankreich eine fast revolutionäre Situation provozierte. Dennoch handelt es sich nicht um eine nostalgische Rückschau auf längst vergangene Zeiten. Greifbar wird dies im mehr den je notwendigen antifaschistische Kampf gegen Strömungen wie den Front National, der Bensaïds Bericht auch für die heutige politische Situation bedeutsam macht.

Die Übersetzerin der Autobiographie, Elfriede Müller (jour fixe initative Berlin) und Michael Koltan (Archiv Soziale Bewegungen Freiburg) werden die Auseinandersetzungen innerhalb der französischen radikalen Linken von 1960-2010 vorstellen und entsprechende Auszüge aus der Autobiographie lesen.


Tagesessen KW 21

Und das war‘s auch schon diese Woche

(Legende: f=fleischhaltig, v=vegetarisch, v++=vegan)

Unsere Öffnungszeiten sind:

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Laterna Magika, Günterstalstr. 37, 79102 Freiburg, Tel. 0761/7059650

info@laternamagika-freiburg.de

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